Die Suchenden.
 

 

θ   home   θ   Impressum   θ   Blog   θ

 
 

Die Zeit in der wir leben ...

Es ist mittlerweile einige Jahre her. Ich erinnere mich noch sehr genau, dass ich damals, obwohl ich mich nie für Bücher über Philosophie oder  Spiritualität und solche Dinge interessiert habe, anfing, überall nach Sachverhalten zu suchen, die irgendwie Auskunft gaben über die Zeit in der wir leben. Ich las über Alchemie, über die Ureinwohner Australiens und verschiedenster Herkunft und ihre Bräuche und schließlich sogar Romane, die ich – ja, ich muss es zu meiner Schande gestehen – eigentlich noch nie wirklich lesen mochte.

Ein ebensolcher Roman war es denn auch, den ich an diesem bewussten Tag in die Finger bekam; es sollte der Beginn einer langen Suche für mich werden.

Ich schlug diesen Roman auf und fing an, irgendwo – glaube mittendrin - zu lesen, wie ich es übrigens mit den meisten Bücher auch heute noch tue.

Dort stand dann sinngemäß etwa:

... “Bla, bla, bla ...In der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts wird sich die Welt transformieren bla, bla, bla”....

“Ach du liebes Bisschen!”, schoss es mir durch den Kopf, “Die Welt soll sich transformieren!?

“Wir schreiben ja schon das Jahr 1996! Das Ende des 20. Jahrhunderts steht ja unmittelbar bevor! So schnell also soll es gehen!?”

Ich erschrak mit einer solchen Heftigkeit, dass ich sofort den Roman zuschlug und noch Tage, Wochen, ja Monate brauchte, um mich von diesem Schrecken einigermaßen zu erholen.

Seit dem - wir schreiben mittlerweile das Jahr 2007 – ist eigentlich gar nicht so viel passiert, könnte man meinen. Die vielen vorhergesagten Katastrophen für den Jahrtausendwechsel sind ausgeblieben. Rein äußerlich ist, neben normalem Mord und Totschlag auf der Welt, eigentlich nichts besonderes passiert und doch beobachte ich ganz viele Menschen, und es werden in den letzten Jahren immer mehr, die glauben, dass sich in den kommenden Jahren und bereits jetzt etwas Großes, etwas wirklich ganz Großes vollzieht.

Manche glauben, dass sich ein globales Bewusstsein etablieren wird, und dass das Empfinden der Trennung unter den Menschen und bzw. mit Gott verschwinden wird. Andere glauben, dass sich ein Prozess vollzieht, der uns Menschen oder zumindest sehr viele von uns in eine höhere Wahrnehmungs- und Bewusstseinsebene der Erleuchtung bringen wird. Andere rechnen damit, dass die Zeit und damit auch die Zeitrechnung, wie wir sie kennen, mit dem bevorstehenden Ende des Mayakalenders verschwinden wird. Zeitmathematiker sehen eine bemerkenswerte Kerbe in der Zeitrechnung, die eine ganz besondere Etappe der Entwicklungsgeschichte markiert. Vielzählige Prophezeiungen sprechen von der Endzeit und selbst rennomierte Wissenschaftler machen aufgrund der beobachteten Zyklen in der Evolution der Schöpfungsgeschichte das “Epizentrum” eines Zeitstrudels aus, welches sich in diesem Zeitraum etwa ausprägen könnte oder wird oder wie auch immer.

Ist das alles Zufall? Sprechen diese Quellen alle von Fantasien, von Fiktionen? Hat der Wahnsinn, der auf der Welt ja offenbar in der Hochblüte steht, womöglich nun auch diese Menschen erfasst?

Könnte es vielleicht sein, dass es sich um eine Transformation auf geistiger Ebene in uns Menschen handelt, die schon längst in vollem Gange ist und die wir deshalb noch nicht sehen können?

Oder, dass wir an der Schwelle zum Paradies stehen und wir es nur noch erkennen müssen?

Ist die bereits tobende Apokalypse vielleicht ein Prozess, der sich gar nicht zu einem Desaster für die Menschheit entwickeln muss, weil er sich in jedem einzelnen von uns vollzieht?

Oder könnte es doch noch zum Ausritt der Apokalyptischen Reiter kommen?

Gibt es am Ende gar nicht unzählige Prophezeiungen für das 3. Jahrtausend und ist es am Ende vielleicht nur die eine Prophezeiung, in unterschiedlichen Interpretationen?

Diesen und anderen Fragen zu diesem wohl spannendsten Abenteuer der Menschheitsgeschichte wollen wir hier in diesem Blog auf den Grund gehen.

Der Roman, der mich damals veranlasste über diese Dinge so lange nachzudenken und damit meine Sicht der Dinge veränderte, hieß übrigens:
Die Prophezeiungen von Celestine

In diesem Sinne: allen Wesenheiten in diesem Universum wünsche ich eine angenehme Reise durch den bevorstehenden Zeitstrudel und eine gute Heimkehr in das Paradies.

Wir sehen uns ...

little sol

 
   
 

(C) 2007 Sebastian Muntaner-Ribas